Bad Bodenteich. Wenig Tempo, viele Unzulänglichkeiten: Teutonia Uelzen ist noch weit von ihrer Normalform entfernt. Der Fußball-Oberligist gewann nur mit viel Mühe das gestrige Testspiel beim Bezirksligisten TuS Bodenteich mit 4:2 nach einem 1:2-Pausenrückstand.
Mit dem Bein voraus: Bodenteichs Philipp Borchers (links) im Luftkampf mit Teutonias Stürmer Benjamin Tillack. Foto: Marud
„Damit sind wir nicht zufrieden. Wir standen nicht kompakt genug und haben das Tempo verschleppt“, bemängelte Teutonias Trainer Torben Tutas, dem nahezu der komplette Kader zur Verfügung stand. Lediglich Malte Bertram, der nach seinen Patellasehnen-Problemen das Lauftraining aufgenommen hat, und André Reinhardt (Schleimbeutel) fielen aus. Ein Bertram hätte den Teutonen gut zu Gesicht gestanden. Vor der Pause fehlten dem Oberligisten Ideen im Spiel nach vorne, vor dem 16-Meter-Raum war zumeist Schluss. Bezeichnend, dass der Führungstreffer durch Neuzugang Benjamin Tillack nach einer Freistoß-Vorlage von Andris Kuvsinovs fiel (9.). Es sollte für lange Zeit die einzige Uelzener Chance bleiben.
Die Bodenteicher zeigten keinerlei Respekt und versteckten sich nicht. Nach 25 Minuten nutzte Kim Winter ein halbherziges Herauslaufen von Torwart Daniel Grabau aus und markierte mit einem gefühlvollen Lupfer das 1:1. Nur sechs Minuten später sah Teutonias Hintermannschaft erneut nicht gut aus. Lars Borchers passte von der rechten Seite in die Mitte auf den freistehenden Winter, der zum 2:1 einschob. „In beiden Situationen hatte uns die Absicherung gefehlt“, sagte Tutas, der nach dem Wechsel fast die gesamte Mannschaft austauschte.
Bodenteichs neuer Trainer Daniel Fleischer war dagegen zufrieden, wenngleich ihm nach der Pause einige unnötige Diskussionen seiner Spieler mit dem Schiedsrichter missfielen.
Quelle: AZ-Online